Räuchern

Tradition und Gegenwart

In allen Kulturen weltweit wird seit Jahrhunderten geräuchert. Die Tradition des Räucherns ist auch heute noch wichtiger Bestandteil in vielen Religionen.
Hierbei wird es zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. In Nepal z.B., wo Hinduismus und Buddhismus eng miteinander verwoben sind, werden täglich  in den hinduistischen Tempeln Räucherstäbchen entzündet als Opfergabe und zur Anrufung der Götter; bei buddhistischen Pujas wird geräuchert, um böse Geister zu vertreiben.

Aus der katholischen Kirche kennen wir das Räuchern mit Weihrauch aus dem Gottesdienst. Hier gibt es eine Vielzahl von Weihrauchmischungen unterschiedlichster Farben. Das Färben bestimmter Mischungen hat eine lange Tradition (z.B. beim Dreikönigsweihrauch), da man den einzelnen Farben eine besondere Bedeutung und Wirkung zuschreibt.
Insbesondere Räuchern am Dreikönigstag ist in Bayern altes Brauchtum. 
Haus, Hof und Stall werden geräuchert, um Mensch und Tier vor Krankheiten zu schützen und zu segnen. Nach dem tief verwurzelten Volksglauben sollten damit auch böse Geister verbannt werden. 

Immer mehr Menschen entdecken auch für ihr Zuhause die Räuchertradition neu. Vor allem Räucherrituale in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Hl. Dreikönig erleben eine Renaissance. 

Anlässlich eines privaten oder beruflichen Umzugs, Bezug eines Neubaus oder nach einer Lebensveränderung kann es hilfreich sein,  in den Räumlichkeiten alte oder negative Energien zu beseitigen. Hierzu werden je nach Bedarf verschiedene Räuchermischungen eingesetzt.